Android 17: Wann Pixel- und Galaxy-Handys das Update bekommen

Mehrere Smartphones liegen auf einem Schreibtisch, eines zeigt einen Update-Fortschritt
Symbolbild (KI-generiert)
Inhaltsverzeichnis

Nach Apple ziehen auch die großen Android-Hersteller nach: Google verteilt seit dem 15. September ein neues Quartalsupdate für Pixel-Handys, Samsung hat am 16. September mit der Auslieferung von One UI 9 auf Basis von Android 17 begonnen. Welche Geräte wann an der Reihe sind und was die Updates bringen.

Pixel: Quartalsupdate mit vielen Sicherheitskorrekturen

Für Googles eigene Smartphones ist seit dem 15. September das Update Android 17 QPR1 verfügbar. Die Abkürzung steht für ein Quartalsupdate, das neben Fehlerkorrekturen auch den Sicherheitspatch für September enthält. Versorgt werden alle Pixel-Modelle ab dem Pixel 6, also auch die Varianten Pro, XL, a und Fold bis hin zur aktuellen Pixel-11-Reihe, dazu das Pixel Tablet.

Der Schwerpunkt liegt auf Stabilität und Sicherheit. Nach Angaben von Fachmedien schließt allein die erste Stufe des Septemberpatches rund 115 Schwachstellen. Google selbst führt die Korrekturen in seinem monatlichen Sicherheitsbulletin auf, dazu kommen weitere Anpassungen speziell für Pixel-Geräte. Hinzu kommen Verbesserungen bei Bluetooth und WLAN, bei der Kamera, bei Spielen sowie bei der Mobilfunkverbindung. Google verteilt das Update schrittweise, je nach Gerät und Netzbetreiber kann es einige Tage dauern, bis es auf dem Handy erscheint.

Samsung: Galaxy S26 macht den Anfang

Samsung hat am 16. September offiziell den Start von One UI 9 bekanntgegeben. Die Bedienoberfläche basiert auf Android 17 und bringt ebenfalls den Sicherheitspatch für September mit. Zuerst erhalten die drei Modelle der aktuellen Galaxy-S26-Reihe das Update, der Start erfolgte in Südkorea. Anschließend soll die Verteilung schrittweise auf weitere Märkte und Geräte ausgeweitet werden. Vorausgegangen war eine Testphase von rund vier Monaten.

In seiner Mitteilung nennt Samsung bereits eine erste Liste von Geräten, die das Update erhalten sollen. Der Hersteller betont, dass die Liste nicht abschließend ist:

  • Smartphones: Galaxy S25 und S25 FE, S24 und S24 FE, S23 und S23 FE
  • Falt-Handys: Galaxy Z Fold7 und Z Flip7, Z Fold6 und Z Flip6, Z Fold5 und Z Flip5
  • Tablets: Galaxy Tab S11 und S11 Ultra, Tab S10 Ultra und S10+, Tab S9, S9+ und S9 Ultra

Konkrete Termine für Deutschland und Österreich hat Samsung nicht veröffentlicht. Wie bei früheren Versionen ist damit zu rechnen, dass ältere Modelle erst in den kommenden Wochen an die Reihe kommen.

Mehr KI und Schutz vor Betrug

Bei One UI 9 setzt Samsung vor allem auf neue Funktionen seiner Galaxy AI. Eine neue Videofunktion kann eine ausgewählte Person in einer Aufnahme automatisch verfolgen und im Bildmittelpunkt halten. Die persönliche Übersicht auf dem Startbildschirm soll individueller werden, außerdem wurden Werkzeuge wie der Dolmetscher, das Scannen von Dokumenten und die Sprachaufnahme erweitert.

Für Verbraucher besonders interessant sind die neuen Sicherheitsfunktionen. Samsung führt eine Übersicht zum Sicherheitsstatus des Geräts ein, Hinweise zum Datenschutz sowie eine Erkennung von Betrugsversuchen. Solche Funktionen können helfen, verdächtige Anrufe oder Nachrichten schneller zu erkennen, ersetzen aber nicht die eigene Vorsicht.

Was Android-Nutzer jetzt tun können

Ob ein Update bereitsteht, lässt sich in den Einstellungen prüfen. Bei Pixel-Geräten findet sich der Punkt unter System und Softwareupdates, bei Samsung unter Softwareaktualisierung. Vor der Installation lohnt sich eine Datensicherung, zudem sollte der Akku ausreichend geladen und das Handy mit einem WLAN verbunden sein.

Wichtig ist vor allem der monatliche Sicherheitspatch: Er schließt bekannte Lücken, die Angreifer ausnutzen könnten. Wer ein Gerät besitzt, das keine Updates mehr erhält, sollte das beim nächsten Kauf berücksichtigen. Wie lange ein Modell versorgt wird, geben die Hersteller auf ihren Supportseiten an. Seit Juni 2025 müssen neue Smartphones in der EU zudem nach dem Ende des Verkaufs noch mindestens fünf Jahre lang Updates erhalten.

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