Michael Strauss: Digitale Skills für den Aufbau eines Online-Business

Michael Strauss über digitale Fähigkeiten, Persönlichkeitstest und den praxisnahen Aufbau eines Online-Business.
© Michael Strauss
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Der Markt für digitale Weiterbildung wächst schneller, als seine Ergebnisse überprüfbar sind. Michael Strauss, gebürtiger Österreicher und seit 2018 im Bereich Online-Marketing und digitale Dienstleistungen unternehmerisch tätig, setzt deshalb an einer anderen Stelle an: nicht beim Kursangebot, sondern bei der Frage, welche Fähigkeit überhaupt zu einer Person passt – und ob Unternehmen dafür tatsächlich Geld ausgeben. Sein Ansatz verbindet die Vermittlung digitaler Fähigkeiten mit realen Projekten und individueller Begleitung statt mit vorproduzierten Videolektionen.

Die Auswahl der Fähigkeit entscheidet über den Aufbau eines Online-Business

Am Anfang steht bei Michael Strauss keine Lektion, sondern eine Bestandsaufnahme. Betrachtet werden der berufliche Hintergrund, bereits vorhandene Kompetenzen, das verfügbare Zeitbudget, die finanziellen Möglichkeiten und die persönlichen Ziele. Erst danach fällt die Entscheidung, welcher Tätigkeitsbereich sinnvoll ist. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt: Wer sich für ein Geschäftsmodell entscheidet, das seinen Eigenschaften widerspricht, arbeitet laut Strauss dauerhaft gegen die eigenen Voraussetzungen. Ein kommunikativer, extrovertierter Mensch fühle sich in Beratung und Vertrieb wohl, während analytisch veranlagte Personen ihre Stärken eher in Marketing oder Content-Erstellung einsetzen. Ein standardisierter Weg für alle existiert in diesem Modell nicht.

Digitale Fähigkeiten, für die Unternehmen tatsächlich zahlen

Die zweite Prüfgröße ist der Markt. Eine Fähigkeit mag zur Persönlichkeit passen – wirtschaftlich relevant wird sie erst, wenn Unternehmen dafür Budget bereitstellen. Auf der von Michael Strauss betriebenen Plattform business-schnelltest.de werden vier Rollen als Beispiele beschrieben: Marketer, die Reichweite und Content aufbauen; Chatter, die Anfragen über Nachrichtenkanäle bearbeiten; Vorqualifizierer, die Interessenten für Gespräche vorbereiten; sowie Berater, die Verkaufsgespräche führen. Ein kostenloser Persönlichkeitstest ordnet Nutzern eine dieser Richtungen zu. Die Logik dahinter ist einfacher, als der Begriff Skill-Test vermuten lässt: Sie verschiebt die Einstiegsfrage von „Was ist gerade gefragt?“ hin zu „Was kann ich glaubwürdig liefern?“.

Praktische Umsetzung statt Videokurse

Den Unterschied zu klassischen Online-Kursen sieht Michael Strauss in der Betreuungstiefe. Zwar existiert ein Backoffice mit Videolektionen und Anleitungen, doch dieses gilt intern eher als Nachschlagewerk. Getragen wird die Ausbildung von Live-Calls, Analysegesprächen, persönlichen 1:1-Terminen und einer eigenen WhatsApp-Gruppe pro Kunde, in der Experten direkt erreichbar sind. Damit reagiert er auf eine Erfahrung, die er aus der eigenen Lernbiografie kennt: Über 100.000 Euro habe er in Coachings, Fachliteratur, Podcasts und Online-Kurse investiert – den entscheidenden Fortschritt brachte jedoch erst das Testen in realen Projekten. Wissen, das nie angewendet wird, bleibt aus seiner Sicht ohne Wirkung.

Reale Projekte als Prüfstand für erlernte Skills

Der praktische Einstieg erfolgt über konkrete Aufträge. Je nach Fortschritt vermittelt Michael Strauss seine Absolventen in Projekte oder Kooperationen mit Partnerunternehmen, die selbst digitale Unterstützung suchen. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer den Prozess der eigenständigen Projektakquise – ausdrücklich mit dem Ziel, sich vom Anbieter zu lösen, statt in Abhängigkeit zu bleiben. Das erste messbare Etappenziel ist bewusst niedrig angesetzt: die erlernte Fähigkeit überhaupt in Einnahmen zu übersetzen, ob mit einigen Hundert oder mehreren Tausend Euro. Erst danach folgt die Perspektive eines nachhaltigen fünfstelligen Monatseinkommens. Für Unternehmen entsteht daraus ein zweiter Effekt, der in Zeiten knapper digitaler Kapazitäten an Bedeutung gewinnt: Sie erhalten Zugriff auf eingearbeitete Kräfte, ohne selbst ausbilden zu müssen.

Erwartungsmanagement in einem Markt mit Vertrauensproblem

Der Sektor der digitalen Weiterbildung hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, das Michael Strauss nicht bestreitet. Skepsis gegenüber Anbietern hält er für nachvollziehbar, zumal sich unseriöse Angebote heute kaum noch am äußeren Erscheinungsbild erkennen ließen – eine hochwertige Website oder eine gepflegte Social-Media-Präsenz seien kein Qualitätsnachweis. Als brauchbare Prüfkriterien nennt er stattdessen Transparenz über den Ablauf, realistische Angaben zu Zeitrahmen und Ergebnissen sowie die Bereitschaft, einem Interessenten auch abzusagen. Ausdrücklich distanziert er sich von Versprechen eines schnellen Reichtums: Ohne Lernbereitschaft, Disziplin und konsequente Umsetzung funktioniere kein Modell. Auch die Zusammenarbeit selbst wird vorab auf beiderseitige Sinnhaftigkeit geprüft, statt jeden Interessenten aufzunehmen.

Eine Biografie, die den Fokus auf Fähigkeiten erklärt

Dass Michael Strauss Kompetenzen über Kapital stellt, hat einen biografischen Hintergrund. Der gelernte Elektriker aus einem österreichischen Dorf mit rund 1.500 Einwohnern erreichte Ende 2017 über Investments erstmals ein Millionenvermögen – und verlor es wenige Wochen später im Einbruch des Kryptomarktes nahezu vollständig. 2018 gründete er seine erste Agentur, die bereits in den ersten 90 Tagen sechsstellige Umsätze erzielte. 2021 folgte nach unternehmerischen Fehlentscheidungen der zweite Totalverlust, verbunden mit der Rückkehr aus Dubai in das elterliche Kinderzimmer. Beide Male baute er innerhalb von rund 16 Monaten neu auf. Die Schlussfolgerung, die er daraus zieht, bestimmt seine heutige Arbeit: Vermögen kann verschwinden, erworbenes Können bleibt.

Ausblick: KI verändert Werkzeuge, nicht Grundprinzipien

Für die kommenden Jahre erwartet Michael Strauss den stärksten Einfluss durch Künstliche Intelligenz – in der Automatisierung von Abläufen, in der Content-Produktion und in der Kundenkommunikation. Parallel verändern sich Algorithmen und Nutzerverhalten auf den Social-Media-Plattformen so schnell, dass Marketingstrategien laufend angepasst werden müssen. Im Vertrieb sieht er dagegen eine bemerkenswerte Konstanz: Bedarfsanalyse, Gesprächsführung und Vertrauensaufbau funktionierten heute nach denselben Prinzipien wie vor acht Jahren, teils arbeite sein Team noch mit Prozessen aus der Gründungszeit. Wer digitale Fähigkeiten aufbaut, sollte deshalb zwischen Werkzeug und Grundlage unterscheiden. Mittelfristig will Strauss ein Netzwerk aus mindestens 100 Agenturpartnerschaften entwickeln und mehr als 10.000 Menschen eine berufliche Alternative zum Angestelltenverhältnis eröffnen.

Wer prüfen möchte, welche digitale Fähigkeit zu den eigenen Stärken passt, findet den kostenlosen Schnelltest sowie weitere Informationen unter www.business-schnelltest.de.

Impressum:
Cashflow Group LLC
Franz-Joseph-Straße 11
80801 München
Deutschland
E-Mail: office@business-schnelltest.de
Tel.: +491637133630
Website: business-schnelltest.de

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