Fehlentscheidungen in der Personalauswahl zählen zu den teuersten Risiken in Unternehmen. Neben offensichtlichen Kosten für Recruiting, Einarbeitung und Trennung entstehen langfristige Folgen: Produktivitätsverluste, Vertrauensverlust, instabile Teams und zunehmende interne Spannungen. Dennoch basieren viele Personalentscheidungen nach wie vor auf klassischen Bewerbungsgesprächen, die stark von subjektiven Eindrücken, Sympathie und Selbstdarstellung geprägt sind. Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von Milos Rakic an.
Warum klassische Auswahlverfahren an ihre Grenzen stoßen
Bewerbungsgespräche liefern selten zu wenig Informationen – vielmehr werden sie oft unsystematisch bewertet. Führungskräfte verlassen sich auf Erfahrung, Intuition oder persönliche Einschätzungen, ohne diese strukturiert abzusichern. Unter Zeitdruck verstärken sich diese Effekte zusätzlich. Personalentscheidungen scheitern selten am fachlichen Anforderungsprofil, erklärt Rakic. Sie scheitern daran, dass menschliches Verhalten falsch eingeschätzt wird, besonders unter Stress, Erwartungsdruck oder in asymmetrischen Gesprächssituationen.
Verhaltensanalyse als Ergänzung bestehender HR-Instrumente
Als Wirtschafts- und Verhaltensanalytiker arbeitet Rakic an der Schnittstelle von Psychologie, HR und Entscheidungsforschung. Sein Ansatz ersetzt keine bestehenden HR-Prozesse, sondern ergänzt sie dort, wo klassische Methoden an Aussagekraft verlieren. Im Mittelpunkt stehen strukturierte Beobachtungs- und Interviewverfahren, die es ermöglichen, Kommunikationsmuster, Stressreaktionen und die Konsistenz des Aussageverhaltens systematisch einzuordnen. Entscheidend dabei ist der Kontext: Verhalten wird nicht isoliert interpretiert, sondern stets in Beziehung zur Situation, Rolle und Gesprächsdynamik gesetzt. Zum Einsatz kommen international etablierte Methoden wie Applied Behaviour Profiling, Facial Behaviour Analysis sowie strukturierte Interview- und Fragetechniken zur gezielten Informationsgewinnung. Diese Verfahren stammen aus Psychologie, Forschung und sicherheitsrelevanten Bereichen und werden zunehmend auch im wirtschaftlichen Umfeld genutzt.
Mehr Struktur, mehr Transparenz, mehr Entscheidungssicherheit
Im Vergleich zu klassischen Interviews, die stark von persönlicher Wahrnehmung geprägt sind, ermöglichen verhaltensanalytische Verfahren eine nachvollziehbarere Entscheidungsgrundlage. Aussagen, Reaktionen und Gesprächsverläufe werden systematisch erfasst und miteinander in Beziehung gesetzt. Angesichts steigender Anforderungen an Recruiting-Prozesse suchen Unternehmen zunehmend nach ergänzenden Methoden, um Personalentscheidungen fundierter zu treffen. Verhaltensanalytische Ansätze sollen dabei helfen, zusätzliche Perspektiven auf Kommunikations- und Verhaltensmuster zu gewinnen und bestehende Auswahlverfahren sinnvoll zu erweitern.
Weitere Informationen zu Verhaltensanalyse, HR-Consulting und Trainingsangeboten von Milos Rakic finden Interessierte unter www.milosrakic.at.
Milos Rakic
Hofgasse 7
4020 Linz
Tel.: +43 664/3931021
E-Mail: office@milosrakic.com
Website: www.milosrakic.at



