Smart-Home-Heizung: Vitalheizung setzt auf Raumsteuerung

Vitalheizung kombiniert Infrarotheizung mit Raumsteuerung, Thermostaten und Zeitprogrammen.
© Johannes Kapfensteiner
Inhaltsverzeichnis

Steigende Energiekosten und ein bewussterer Umgang mit Wärme verändern die Anforderungen an moderne Heizsysteme. Entscheidend ist nicht mehr allein, wie Wärme erzeugt wird, sondern auch, wann und wo sie tatsächlich benötigt wird. Vitalheizung aus Tulbing in Niederösterreich kombiniert seine Infrarotheizungen deshalb mit Thermostaten, Zeitprogrammen und digitaler Raumsteuerung. Der wirtschaftliche Ansatz dahinter: Heizenergie soll möglichst gezielt eingesetzt und unnötiger Betrieb vermieden werden.

Smart-Home-Heizung als Effizienzfaktor

Eine Einzelraumregelung ist vor allem dort interessant, wo Räume unterschiedlich genutzt werden. Gästezimmer, Büros, Werkstätten oder Nebenräume müssen nicht dauerhaft dieselbe Temperatur aufweisen. Durch individuell programmierte Heizzeiten lässt sich der Betrieb stärker an den tatsächlichen Tagesablauf anpassen. Vitalheizung setzt dabei auf separat regelbare Räume. Das Einsparpotenzial entsteht allerdings nicht durch die Smart-Home-Technik allein, sondern vor allem durch verkürzte Heizzeiten und niedrigere Temperaturen in wenig genutzten Bereichen. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt wesentlich vom Gebäude, der Nutzung und dem Wärmebedarf ab.

Infrarotheizung mit Zeitprogrammen und Photovoltaik

Besonders relevant ist eine flexible Heizungssteuerung in Gebäuden mit wechselnder Belegung. Ferienwohnungen, Ordinationen, Büros oder Vereinsräume werden häufig nur zu bestimmten Zeiten genutzt. Hier können Zeitprogramme verhindern, dass über längere Leerstandsphasen unnötig geheizt wird. Die elektrischen Infrarotheizungen von Vitalheizung benötigen keinen wassergeführten Heizkreislauf und können einzelne Räume unabhängig voneinander versorgen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage lässt sich der Heizbetrieb zusätzlich verstärkt in Zeiten eigener Stromproduktion legen. Ob daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, hängt jedoch von Heizbedarf, Stromtarif und verfügbarem PV-Ertrag ab.

Heizlast entscheidet über die Wirtschaftlichkeit

Auch eine intelligente Regelung kann eine falsch dimensionierte Heizung nicht ausgleichen. Für die Wirtschaftlichkeit ist deshalb entscheidend, welche Heizleistung ein Raum tatsächlich benötigt. Dämmung, Fensterflächen, Raumgröße und Wärmeverluste beeinflussen den Energiebedarf erheblich. Vitalheizung ermittelt nach eigenen Angaben zunächst den erforderlichen Leistungsbedarf und stimmt darauf die Heizpaneele und Thermostate ab. Besonders bei schlecht gedämmten Altbauten sollte genau gerechnet werden: Ein hoher Wärmebedarf kann bei elektrischen Direktheizungen zu entsprechend hohen laufenden Stromkosten führen.

Infrarotheizung: Qualität statt reiner Anschlussleistung

Neben der Dimensionierung spielt auch die Qualität der Heizpaneele eine Rolle. Ein wichtiges Kriterium ist der Strahlungswirkungsgrad, der beschreibt, welcher Anteil der abgegebenen Wärme als Wärmestrahlung in den Raum gelangt. Für dessen Messung existiert ein standardisiertes Verfahren. Vitalheizung verweist bei seinen Produkten auf entsprechende Prüfungen und Zertifizierungen. Für Nutzer sollte dennoch nicht ein einzelner technischer Wert ausschlaggebend sein. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus geeigneter Heizleistung, Montageposition, Gebäudezustand und Steuerung.

Infrarotheizung aus Österreich für unterschiedliche Einsatzbereiche

Hinter Vitalheizung steht die HARVEY-DACH Vertriebsges.m.b.H. mit Sitz in Tulbing. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Heizlösungen für private und gewerbliche Anwendungen. Das Angebot reicht von Wand- und Deckenpaneelen über Glas- und Spiegelheizungen bis zu elektrischen Fußbodenheizungen sowie Lösungen für Außen- und Gewerbeflächen. Damit richtet sich das Unternehmen sowohl an private Haushalte als auch an Elektriker, Planer und gewerbliche Auftraggeber.

Smart-Home-Regelung muss zum Gebäude passen

Der wirtschaftliche Vorteil einer Raumsteuerung liegt vor allem darin, Heizzeiten genauer an die tatsächliche Nutzung anzupassen. Unnötiger Betrieb kann reduziert, einzelne Bereiche können unterschiedlich temperiert und Verbrauchszeiten gezielter geplant werden. Die Technik hat jedoch klare Grenzen: Eine Smart-Home-Steuerung kann schlechte Dämmung oder hohe Wärmeverluste nicht ausgleichen. Ob eine Infrarotheizung wirtschaftlich sinnvoll ist, entscheidet deshalb letztlich das Zusammenspiel aus Gebäudezustand, Heizlast, Stromkosten und Nutzungsverhalten.

Weiterführende Informationen zu Produkten, Beratung und Berechnung finden sich unter infrarotheizung.at.

Impressum:
HARVEY-DACH Vertriebsges.m.b.H.
Marke: Vitalheizung
Gewerbestrasse 9
3434 Tulbing
02273700110
office@vitalheizung.com
Website: vitalheizung.com (wird neu aufgebaut)
Online Shop: infrarotheizung.at

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