Streik: Deutsche Flughäfen lahmgelegt – 500.000 betroffen

Am Flughafen staut sich eine große Menschenmenge an der Sicherheitskontrolle.
© iStock.com / MariusLtu
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Jetzt droht offenbar das Chaos. Deutsche Flughäfen werden bestreikt, sodass schon jetzt eine halbe Million Passagiere am Boden bleiben.

Flug-Chaos in Deutschland: Verdi-Streik legt Flughäfen lahm – Was Reisende jetzt wissen müssen

Reisende in Deutschland stehen vor einem massiven Problem. Die Gewerkschaft Verdi hat einen großflächigen Warnstreik angekündigt, der am Montag den Flugverkehr in weiten Teilen des Landes zum Stillstand bringt. Zahlreiche deutsche Flughäfen sind betroffen. Mehr als eine halbe Million Passagiere sind betroffen, tausende Flüge fallen aus. Flughäfen und Airlines warnen vor einem „Horrorszenario“ für Reisende.

Seit Mitternacht bis 23:59 Uhr sind Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und der Bodenverkehrsdienste an insgesamt 13 deutschen Flughäfen im Ausstand. Darunter befinden sich wichtige Drehkreuze wie Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg. Auch das Luftsicherheitspersonal in Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze bei Düsseldorf streikt.

Fluggäste müssen mit enormen Einschränkungen rechnen. Der Flughafenverband ADV schätzt, dass über 3.400 Flüge gestrichen werden und rund 510.000 Passagiere nicht wie geplant reisen können. Besonders dramatisch ist die Lage an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt. Dort ist der gesamte Flugbetrieb lahmgelegt. Die Betreiber raten Reisenden, gar nicht erst anzureisen.

Welche Rechte haben Passagiere?

Wer von einem Flugausfall betroffen ist, hat in vielen Fällen Anspruch auf alternative Beförderung. Airlines bieten in der Regel Umbuchungen oder Zugtickets für innerdeutsche Verbindungen an. Eine Erstattung des Ticketpreises ist in bestimmten Fällen möglich, Entschädigungszahlungen sind jedoch unwahrscheinlich. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt, liegt laut EU-Fluggastrechten keine direkte Verantwortung bei den Airlines.

Verdi fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich im Monat sowie drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für überzogen – sie würden die Kommunen mit Mehrkosten von rund 15 Milliarden Euro belasten.

Drohen weitere Streiks?

Sollte es in der nächsten Verhandlungsrunde am 14. März keine Einigung geben, sind erneute Streiks nicht ausgeschlossen. Experten warnen bereits vor weiteren Ausständen, die erneut den Luftverkehr oder andere wichtige Branchen treffen könnten. Reisende sollten sich also auch in den kommenden Wochen auf mögliche Einschränkungen einstellen. Das dürfte auch die Auswanderungswelle nicht stoppen können.

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