Das Salzburger Unternehmen NAHORA setzt bei der Unterstützung zuhause auf einen beratungsorientierten Ansatz: Vor einer möglichen Zusammenarbeit steht ein kostenloses Erstgespräch, in dem die Situation des Menschen, die Rolle und Möglichkeiten der Angehörigen sowie mögliche Förderungen betrachtet werden. Damit soll zunächst geklärt werden, welche Unterstützung tatsächlich sinnvoll ist und in welchem Umfang sie benötigt wird.
Kostenlose Bedarfsklärung vor der Seniorenbetreuung
Wer Unterstützung für einen älteren oder hilfsbedürftigen Menschen sucht, muss häufig mehrere Fragen gleichzeitig klären: Welche Hilfe wird tatsächlich benötigt? Welche Aufgaben können Angehörige oder andere nahestehende Personen übernehmen? Und welche bestehenden Unterstützungsangebote oder Förderungen kommen infrage? NAHORA stellt deshalb nach eigenen Angaben ein kostenloses Erstgespräch an den Beginn jeder möglichen Zusammenarbeit. Dabei werden nicht zuerst konkrete Leistungen ausgewählt, sondern die individuelle Lebenssituation des Menschen sowie das persönliche Umfeld betrachtet. Damit stellt das Unternehmen die Bedarfsklärung bewusst vor die Auswahl konkreter Betreuungsleistungen. Ziel ist es, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf möglichst genau zu erfassen, bevor über Art und Umfang einer möglichen Begleitung oder Seniorenbetreuung entschieden wird.
Angehörige werden in die Bedarfsklärung einbezogen
Bei der Einschätzung des Unterstützungsbedarfs geht es nicht ausschließlich um die Person, die Hilfe benötigt. Auch die Situation und Möglichkeiten der Angehörigen und anderer nahestehender Menschen werden berücksichtigt. Erfasst wird unter anderem, welche Aufgaben bereits im persönlichen Umfeld übernommen werden und an welchen Stellen zusätzliche Unterstützung sinnvoll sein könnte. Dazu können Einkäufe, Begleitungen zu Terminen oder organisatorische Aufgaben im Alltag zählen. Nach Angaben von Inhaber Stefan Wagner kann die Beratung auch zu dem Ergebnis führen, dass vorerst keine zusätzliche Betreuung notwendig ist oder andere bestehende Unterstützungsangebote besser zur jeweiligen Situation passen.
Förderungen und bestehende Angebote im Blick
Ein weiterer Schwerpunkt des Erstgesprächs liegt auf bestehenden Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. Für Betroffene und Angehörige ist nicht immer auf Anhieb ersichtlich, welche Angebote infrage kommen und wie unterschiedliche Leistungen zusammenspielen können. NAHORA prüft deshalb nach eigenen Angaben, welche Möglichkeiten in der jeweiligen Situation berücksichtigt werden sollten. Erst danach wird ermittelt, welcher zusätzliche Bedarf durch privat organisierte Unterstützung abgedeckt werden muss. Diese Klärung kann auch finanziell relevant sein. Werden bereits verfügbare Unterstützungen und Fördermöglichkeiten berücksichtigt, lässt sich genauer einschätzen, welcher Teil der Begleitung zusätzlich organisiert und finanziert werden muss. Damit versteht sich der Ansatz auch als Orientierung innerhalb der bestehenden Seniorenhilfe.
Stundenweise Begleitung mit festen Ansprechpartnern
Wenn sich nach der Beratung ein konkreter Unterstützungsbedarf ergibt, wird die Begleitung stundenweise organisiert. Das Unternehmen setzt dabei nach eigenen Angaben möglichst auf konstante Ansprechpartner. Gerade im privaten Wohnumfeld kann personelle Kontinuität dazu beitragen, Abläufe einfacher zu gestalten, Vertrauen aufzubauen und wiederholte Abstimmungen zu reduzieren. Gleichzeitig haben Angehörige und nahestehende Personen einen festen Kontakt für organisatorische Fragen. NAHORA ist im Bereich der Personenbetreuung und deren Organisation tätig. Für medizinische und professionelle pflegerische Tätigkeiten gelten eigene gesetzliche Voraussetzungen.
Unterstützung wird an veränderte Bedürfnisse angepasst
Auch nach Beginn einer Begleitung kann sich der erforderliche Umfang verändern. Krankenhausaufenthalte, Veränderungen der Mobilität, neue Unterstützungsangebote oder eine stärkere Einbindung von Angehörigen und nahestehenden Personen können dazu führen, dass mehr oder weniger Hilfe benötigt wird. Deshalb sieht das Salzburger Unternehmen eine laufende Abstimmung mit den Beteiligten vor. Der Umfang der Unterstützung soll bei Veränderungen der Lebenssituation entsprechend angepasst werden. Für NAHORA ist diese laufende Anpassung Teil des Betreuungskonzepts. Statt einen einmal festgelegten Umfang dauerhaft beizubehalten, soll sich die Unterstützung im Alltag an der aktuellen Situation und den tatsächlichen Bedürfnissen orientieren.
NAHORA plant Informationsveranstaltungen für Angehörige
Zusätzlich zur individuellen Beratung plant das Unternehmen Informations- und Austauschveranstaltungen für Angehörige, nahestehende Personen und Interessierte in Salzburg. Thematisch sollen unter anderem Unterstützungsangebote im Alltag, organisatorische Fragen rund um das Älterwerden und Möglichkeiten einer passenden Begleitung zuhause behandelt werden. Damit erweitert NAHORA den bisherigen Ansatz der individuellen Bedarfsklärung um ein Informationsangebot für Menschen, die sich zunächst grundsätzlich orientieren möchten. Gegründet wurde NAHORA 2026 von Stefan Wagner. Der Anstoß dafür kam aus dem eigenen familiären Umfeld. Als sich die Lebenssituation seiner Eltern veränderte, erlebte Wagner selbst, wie schnell Angehörige vor vielen Fragen gleichzeitig stehen: Was wird zuhause tatsächlich gebraucht? Welche Unterstützung gibt es bereits? Was können Angehörige selbst tragen und wo braucht es jemanden, der mitträgt? Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand die Idee zu NAHORA und der Anspruch, Menschen früher Orientierung und passende Unterstützung zu geben, damit Zuhause Zuhause bleibt.
Weitere Informationen zum Angebot und zu den Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte unter www.nahora.at.
Impressum:
NAHORA – Damit Zuhause Zuhause bleibt
Inhaber: Stefan Wagner
Innsbrucker Bundesstraße 71
5020 Salzburg
Österreich
+43 (0) 664 280 73 66
office@nahora.at
www.nahora.at



