Bleibt China Wirtschaftsgigant?

Inhaltsverzeichnis

Der entscheidende Wendepunkt

Covid hat China in seinen Fängen – gehabt. Denn die Null-Covid-Strategie ist mit 8. Jänner in Kraft getreten.  Die Entwicklungen und Prognosen wurden als äußerst schlecht angesetzt. Und jetzt die Überraschung durch den letzten Bericht des Internationalen Währungsfonds: die Weltwirtschaft wird den Krieg in der Ukraine sowie die hohe Inflation deutlich besser verkraften als zuvor befürchtet. Die Entwicklungen in China haben darauf einen bedeutenden Einfluss. Es kann sein, dass sich China auf einem entscheidenden Wendepunkt in seiner wirtschaftlichen Entwicklung befindet.

Deutliche Erholung der Wirtschaft

China ist von seiner Null-Covid-Strategie abgewichen und trägt damit zu einer deutlichen Erholung der weltweiten wirtschaftlichen Lagen bei. Auch Indien spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Hälfte des erwarteten weltweiten Wachstums auf China und Indien entfallen wird. Im Jahr 2023 wird die Wirtschaft laut Prognosen des IWF um 5,2 Prozent wachsen und im Jahr 2024 sogar um 6,5 Prozent. In Indien sind die Zahlen noch höher angesetzt. Man geht von einem Wachstum von 6,1 Prozent im Jahr 2023 und 6,8 Prozent im Jahr 2024 aus. Worauf sind diese positiven Entwicklungen zurückzuführen?

Zusammenarbeit als Basis für Erfolg

China sieht den Erfolg in der Zusammenarbeit. Das ist der sichere Weg in die Zukunft wird oftmals bestätigt. China möchte weiterhin seinen Beitrag leisten damit auch die globale Wirtschaft wachsen kann. Die Investitionen deutscher und österreichischer Firmen in China sollten im Jahr 2023 noch steigen. Der deutsche Chemiekonzern BASF wird bis zum Jahr 2030 zehn Milliarden Euro in China investieren.  Volkswagen wird ca. 2,4 Milliarden Euro in Joint Ventures in China investieren und BMW kündigte eine Investition von 1,4 Milliarden US-Dollar an.  China vereinfacht ausländischen Investoren den Marktzugang und verstärkt damit seine Attraktivität. In Zukunft wird China auch den Fokus verstärkt auf Innovationen setzen und den Technologiemarkt noch weiter vorantreiben. Die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit muss unter allen Umständen erhalten bleiben ist man sich sicher. Sie ist der Motor der chinesischen Wirtschaft.

Schwache Innovationen

Die Null-Covid-Politik wird in Summe als der  Schlüsselfaktor für die Wiederbelegung der Wirtschaft gesehen. Es gibt aber auch durchaus kritische Stimmen, die China eine starke Schwäche in der Innovationskraft unterstellen und für die der staatliche Bürokratismus auch unendliche Schwere aufweist, die Entwicklungen lähmt. Doch in Summe sind die Prognosen gut und China ist ein Land, das immer bewiesen hat, auf der starken und erfolgreichen Seite der Entwicklung zu stehen. Auch wenn selbst in China nicht immer als Gold ist was glänzt.  

Teilen:

Es gibt auch spannende News aus Ihrem Unternehmen?

Klicken Sie auf den Button, um zu erfahren, wie wir auf Wirtschaftsjournal.com darüber berichten können.

ALLE NACHRICHTEN

A quiet Viennese suburban shopping street with small storefronts, parked cars along a parking lane, bicycle lane markings on the asphalt, overcast daylight, no visible shop signage – Symbolbild, KI-erzeugt
Lainzer Straße Petition: Hietzinger Geschäftsleute wehren sich gegen Radweg-Umbau
A row of large grey electrical transformers and overhead power lines next to an industrial data center building under construction, overcast daylight, wide angle, no people, no tex – Symbolbild, KI-erzeugt
Rechenzentren in Deutschland: Strommangel bremst Projekte – ein Megawatt pro 10.000 m² nötig
A close-up of a residential rooftop solar panel installation in Austria, soft morning light, a smart electricity meter visible on a wall in the foreground, no people, no text, hori – Symbolbild, KI-erzeugt
Österreich: Ab Oktober 2026 dürfen 600.000 Solaranlagen Strom verschenken
A flooded residential street in a Spanish coastal town after heavy rain, muddy brown water covering the road up to car tires, overturned debris and a fallen tree branch at the road – Symbolbild, KI-erzeugt
Unwetter in Spanien: Mindestens drei Tote nahe Barcelona nach über 200 Litern Regen