Digital-Health-Markt boomt 

Zwei Frauen und ein Mann sitzen gemeinsam an einem Tisch und unterhalten sich
Inhaltsverzeichnis

Der Digital-Health-Markt wird in den nächsten Jahren weiter boomen. Dabei deckt der Markt ein breites Spektrum an Technologien ab. Bekannt sind dabei bereits mobile Gesundheits-Apps, vernetzte tragbare Geräte und auch Bereiche aus der Telemedizin. Menschen haben spätestens seit der Pandemie ein verstärktes Augenmerk auf ihr persönliches Wohlbefinden. Gesundheitsvorsorge und Selbstüberwachung von Gesundheitszuständen stehen im Zentrum vieler Menschen. Auch digitale Therapien werden langsam gängige Praxis und beflügeln das Marktwachstum noch mehr. Wie sehen die konkreten Prognosen aus? 

Prognosen belaufen sich auf 1 Billion Euro im Jahr 2026 

Der weltweite Umsatz auf dem Markt für Digital-Health sollte im Jahr 2026 die gigantische Marke von einer Billionen Euro erreichen. Allein für Deutschland wird ein Marktvolumen von 59 Milliarden Euro erwartet, wie in der folgenden Statistik ersichtlich ist. Hintergründe für dieses enorme Wachstum sind wieder einmal in der Digitalisierung zu finden, die nahezu alle Lebensbereiche des Menschen betrifft.

Statistik: Umsatz auf dem Markt für Digital-Health in Deutschland und weltweit bis zum Jahr 2026 (in Milliarden Euro)

Was versteht man unter Digital-Health? 

Der Begriff ist nicht wirklich klar definiert. Grundsätzlich werden diesem Markt Unternehmen zugeordnet, die gesundheitsspezifischen Hardware- und Softwareapplikationen entwickeln und anbieten. Auch Unternehmen, die Auswertungen von Gesundheitsdaten in digitaler Version anbieten, gehören zum Digital-Health-Markt. Das breite Spektrum deckt dabei auch das „Wearable Computing“ (tragbare Datenverarbeitung) sowie die Apps, die zur Aufzeichnung, Überwachung und der Speicherung von Gesundheitsdaten dienen, ab. Auch medizinische Dienstleistungen werden im Begriff Digital-Health zusammengefasst. 

Chancen und Risiken für den Digital-Health-Markt

Das Potenzial dieses Marktes ist gigantisch. Die digitale Transformation schreitet auch im Gesundheitswesen immer weiter voran und wird immer vielfältiger. Verschiedene Akteure erhoffen sich, von dieser digitalen Transformation zu profitieren. Dabei spielen die Pharmaindustrie sowie die Krankenkassen eine entscheidende Rolle. Sie erwarten sich primär Kosteneinsparungen durch den verstärkten Einsatz digitaler Produkte. Software-, IT- und Medizintechnikunternehmen sehen die Chance in der Entwicklung zahlreicher neuer Produkte und Dienstleistungen, die sich entsprechend gut verkaufen lassen.

Das Risiko speziell in diesem Markt liegt in der Cybersicherheit. Hier sind gerade zahlreiche Diskussionen im Gange. Unterschiedliche Experten möchten die Sicherheit im Netz durch die Einführung unabhängiger Prüfungsorgane gewährleisten. 

Welle von Innovationen 

Damit dieses Wachstum in den Märkten möglich ist, wird der Markt von innovativen und intelligenten Technologien überschwemmt. Künstliche Intelligenzen unterstützen diese Entwicklungen enorm. So können zum Beispiel Künstliche Intelligenzen bei dem Hautkrebsscreening unterstützen oder Netzhautschäden bei Diabetikern erkennen. Auch Softwaresysteme, die Notfallpatienten entsprechend der Dringlichkeit reihen, werden entwickelt und unterstützen dadurch die Ärzte.

Entwicklung von Apps für den Digital-Health-Markt

Auch die Entwicklung von Apps trägt dazu bei, dass sich der Digital-Health-Markt so positiv entwickelt hat. Mit Hilfe von maschinellem Lernen werden dabei oft individuelle Daten mit medizinischen Diagnoseleitfäden verknüpft. Am Ende erstellt „Doktor Chatbot“ eine Behandlungsempfehlung. Dabei unterscheiden die Apps tausende von Symptomen und Zuständen. Patienten-Apps gibt es mittlerweile bereits im Dach-Raum teilweise auf Rezept. 

Fazit: Die Prognosen für den Digital-Health-Markt sind überaus positiv. Unternehmen, die bereits in diesen Segmenten unterwegs sind oder eine Gründung beabsichtigen, können wirtschaftlich auf eine sehr gute Unternehmensentwicklung setzen.

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